ÄNGie e.V.

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ÄNGie-Geschäftsstelle

Derzeit können Sie uns lediglich über die Mobilnummer 0176 618 33 583 oder über die bekannten E-Mail-Adressen p.porto[at]aengie.net oder info[at]aengie.net erreichen.

Voraussichtlich im September wird die Geschäftsstelle neue Räumlichkeiten beziehen – wir halten Sie auf dem Laufenden.

Netzbroschüre

Hier können Sie unsere aktuelle interaktive Firmenbroschüre herunterladen.

Leistungserbringerstatus für qualifizierte Praxis- bzw. Ärztenetze

ÄNGie unterstützt den Vorstoß der Interessensgemeinschaft „Leistungserbringerstatus für Ärztenetze“. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass qualifizierte Ärztenetze den Status von Leistungserbringern erhalten, um regionale Versorgungslücken weiterhin schließen zu können.

Dazu bedarf es aus der Sicht der Initiative, der sich derzeit 75 Ärztenetze und weitere Unterstützer (darunter sogar eine KV) angeschlossen haben, der Möglichkeit, dass nach §87b Sozialgesetzbuch (SGB V) anerkannte Praxisnetze einen Leistungserbringerstatus erhalten, der es ihnen ermöglicht, beispielsweise Ärzte einzustellen.

Modellprojekte haben sich hervorragend bewährt, sind aber aufgrund der bisherigen Gesetzeslandschaft nicht übertragbar. Das Pflegeheimmodell Lingen beispielsweise basiert auf einer Ausnahmeregelung. Dort haben Ärztenetz und örtliche Pflegeheime entschieden, dass das Praxisnetz Genial eG einen Arzt bzw. eine Ärztin einstellt. Diese(r) besucht alle Bewohner des Heimes im Auftrag und Austausch mit dem jeweiligen Hausarzt bzw. der Hausärztin.

Die Interessensgemeinschaft hat eine Broschüre zum Thema „Gesundheit gemeinsam verantworten. Versorgung gemeinsam gestalten“ gedruckt und an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses sowie die Sozialministerien der Länder versandt, in der sie ihre Forderungen darstellt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Initiative (http://www.leistungserbringerstatus.de/).

Unterstützung der Praxisarbeit durch digitale Vernetzung

Eines der Ziele des ÄNGie e.V. ist eine optimierte medizinische Versorgung der Patienten – unter anderem sollen die begrenzten ärztlichen Ressourcen für die Behandlung der Patienten und nicht für zeitraubende und unnötige Verwaltungsarbeiten verwendet werden. Hierfür ist eine effektive, einfache und schnelle elektronische Vernetzung hilfreich, die eine Entlastung für den Arbeitsalltag der Haus- und Fachärzte bietet.

Die Firma MicroNova stellt eine Softwarelösung namens ViViAN („Virtuelle Vernetzung im Arztnetz“) zur Verfügung, mittels derer Daten und Informationen (aktuelle Diagnosen, Labordaten, bisherige Therapien und Therapieempfehlungen usw.) elektronisch und somit unmittelbar zwischen den verschiedenen Haus- und Facharztpraxen ausgetauscht werden können, die an der Behandlung eines Patienten beteiligt sind.

Sind Krankenhäuser mit-vernetzt, können auch Entlassungsbriefe von der Klinik direkt in ViViAN eingespeist und in den Praxen ausgelesen werden. Auf der anderen Seite kann der Arzt festlegen, dass automatisch z. B. die letzten Laborwerte vom ViViAN-Client der Klinik abgerufen werden können, wenn der Patient stationär behandelt werden muss. Das Sortieren, Einscannen oder Erstellen von Arztbriefen wird somit reduziert oder entfällt ganz bei den Patienten, die im Rahmen der Vernetzung behandelt werden. Da der Datenaustausch unabhängig von der Verwaltungssoftware funktioniert, die in den verschiedenen Praxen bereits installiert ist, müssen Ärzte und Mitarbeiter ihre Arbeitsabläufe auch nur geringfügig umstellen.

Dies trägt – neben der Zeitersparnis – dazu bei, teure Doppeluntersuchungen zu vermeiden und Arzneimittelkomplikationen (beispielsweise bei Unverträglichkeiten oder Wechselwirkungen) zu verhindern. Die Patientenversorgung – gerade von multimorbiden Patienten, die viele Medikamente einnehmen und bei vielen unterschiedlichen Fachärzten vorstellig werden müssen – wird optimiert. Der neue bundeseinheitliche Medikamentenplan kann ebenfalls kontinuierlich und zeitsparend über ViViAN aktuell gehalten werden.

Die Datensicherheit ist dabei gewährleistet, denn die ausgetauschten Daten werden nicht in einer Cloud gespeichert: Der Datentransfer erfolgt über eine verschlüsselte Verbindung von einer Praxis in die andere. Darüber hinaus muss der Patient der Freigabe seiner Therapiedaten für die jeweilige Praxis zustimmen, kann also selbst entscheiden, welche Ärzte Zugriff auf seine Netzakte haben, und bleibt somit Herr über seine Daten.

Derzeit führt MicroNova in verschiedenen Bundesländern Vernetzungsprojekte durch: In Nordrhein-Westfalen wird ViViAN nach Auskunft der Firma bereits in 10 Arztnetzen eingesetzt, und auch in Baden-Württemberg sind bereits 120 Ärzte über die Software miteinander vernetzt.

ÄNGie hat sich um Fördermittel für die Vernetzung unserer Mitglieder bemüht. Die Höhe des Anschaffungspreises und der Lizenzgebühren hängt maßgeblich von der Anzahl der Arztpraxen ab, die ein grundsätzliches Interesse bekunden, eine solche elektronische Patientenakte gemeinsam nutzen zu wollen. Falls sich in Hessen einige Ärztenetze finden, in denen eine wesentliche Anzahl von Ärzten dazu bereit ist, sich ebenfalls an der elektronischen Vernetzung durch ViViAN zu beteiligen, ist das Hessische Ministerium für Soziales und Integration willens, die Einführung dieser elektronischen Vernetzung zu unterstützen.

Die endgültige Höhe der bei der Arztpraxis verbleibenden Kosten steht derzeit noch nicht fest, hängt aber wesentlich davon ab, wie viele Netze und Ärzte sich dem Projekt anschließen. Erfolgreich und tragfähig wird eine solche Vernetzungslösung erst, wenn möglichst viele Ärzte sich am Datentransfer beteiligen.

Wenn Sie sich an dem Vernetzungsprojekt beteiligen möchten, melden Sie sich bitte in der ÄNGie-Geschäftsstelle und geben Sie eine unverbindliche Absichtserklärung ab! Je mehr Interessensbekundungen abgegeben werden, umso größer ist die Chance, dass das Projekt realisiert werden kann und die Kosten für alle möglichst gering bleiben!

DMP-Veranstaltung KHK, Diabetes Typ II, Asthma und COPD

Am 23.09.2017 bietet ÄNGie wieder allen Interessierten eine DMP-Veranstaltung in Gießen zu den Themen KHK, Diabetes Typ II sowie Asthma und COPD. Auf vielfachen Wunsch einiger ÄNGie-Mitglieder wurde die zunächst für den 30.09.2017 geplante Veranstaltung um eine Woche vorverlegt. Für ÄNGie-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, für Nicht-Mitglieder erheben wir eine Teilnahmegebühr in Höhe von 60,00 Euro. Die Veranstaltung findet im Seminarraum der LDM Labordiagnostik Mittelhessen, Ursulum 1, 35396 Gießen statt.

Anmeldungen für die Veranstaltung sind ab sofort per eMail möglich.

Beachten Sie bitte, dass aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl eine verbindliche Voranmeldung bis zum 15.09.2017 zwingend notwendig ist.

Arbeitskreis „Patientenlenkung“

ÄNGie-Vertreter treffen regelmäßig am Runden Tisch mit Vertretern der regionalen Krankenhäuser zusammen. Bei den letzten Sitzungen waren sich die Teilnehmer einig, dass es wünschenswert wäre, ein Modell der Patientensteuerung zu entwickeln und damit beispielsweise die Notfallambulanzen für tatsächliche Notfälle freizuhalten. Es wurde dabei die Einrichtung einer Arbeitsgruppe angeregt, die sich 2-3 Mal im Jahr treffen und im kleinen Kreis u.a. Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation suchen, klare Strukturen schaffen und Ansprechpartner definieren soll.

Am 22. Februar ist der Arbeitskreis – bestehend aus ÄNGie-Mitgliedern und Verantwortlichen aus den Notaufnahmen – zum ersten Mal zusammengekommen. Die Klinikärzte klagten dabei über eine zunehmende Anzahl von Patienten, die sie während der Unzeit (abends, nachts, Wochenende, Brücken-/Feiertage) behandeln müssten: Immer mehr Patienten suchten die Kliniken ohne vorherige Konsultation des Ärztlichen Notdienstes oder ihrer behandelnden Hausärzte auf und blockierten mit Bagatellerkrankungen das System.

Die Anwesenden einigten sich zunächst auf zwei wesentliche Punkte: Zum einen soll Aufklärungsarbeit in der Presse und in den Arztpraxen geleistet und auf die unterschiedlichen Aufgaben von ÄBD und Notfallambulanz sowie – da viele Patienten angeben, keinen Hausarzt zu besitzen – die Sinnhaftigkeit einer hausärztlichen Behandlung hingewiesen werden. Zum anderen ist die Einladung eines KV-Vertreters zu einem der nächsten Arbeitskreistreffen geplant.

Bei Interesse an einer Teilnahme am Arbeitskreis wenden Sie sich bitte an p.porto[at]aengie.net.

Weiterbildungsverbund für Allgemeinmedizin – Runder Tisch

ÄNGie e.V. engagiert sich im Bereich der Ausbildung zum Facharzt Allgemeinmedizin, um einen Beitrag zur optimierten ärztlichen Weiterbildung in der Region Gießen zu leisten. Damit möchten wir auch zur Steigerung der Attraktivität des Arztberufes beitragen und dem Hausärztemangel im ländlichen Bereich durch die Förderung des Nachwuchses aktiv entgegenwirken. Aus diesem Grunde fanden bereits mehrere Arbeitskreistreffen mit Vertretern der Krankenhäuser aus der Region und Vertretern unseres Netzes statt, um Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung, Abstimmung und Kooperation im Bereich der Weiterbildung angehender Allgemeinmediziner zu diskutieren. Wir halten Sie über unseren Newsletter auf dem Laufenden!

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen: So können wir gemeinsam helfen

Der Landkreis Gießen hat mit Unterstützung des ÄNGie e. V. eine Informationsbroschüre zum Thema der Medizinischen Versorgung von Flüchtlingen in unserer Region herausgegeben. Diese finden Sie hier zum Download.

Weitere Informationen des ÄNGie e. V. zum Thema Medizinische Versorgung von Flüchtlingen finden Sie hier.

Um mit uns in Kontakt zu bleiben und aktuelle Informationen zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen zu erhalten, empfehlen wir Ihnen die kostenlose MEDICNEO-App.

Flüchtlinge in Stadt und Landkreis Gießen: Wie können wir helfen

Die gesundheitliche Versorgung der zunehmenden Anzahl von Flüchtlingen in unserer Region stellt eine Herausforderung für alle beteiligten Akteure dar. Unser Netz setzt sich dafür ein, diese gemeinschaftlich zu schultern und im engen Austausch mit anderen Akteuren nach Lösungswegen zur Sicherstellung und Verbesserung der Versorgungssituation der Flüchtlinge zu suchen.

Zu diesem Zweck unterstützt der ÄNGie e. V. ein Projekt des Landkreises Gießen, das verständliche und zielgerichtete Informationen für Flüchtlinge und Medizinisches Fachpersonal vermitteln möchte.

Neben der Notwendigkeit eines verbesserten Informationsangebotes für Betroffene existiert vor allem auch unmittelbarer praktischer Handlungsbedarf. Die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge sucht dringen Ärztinnen und Ärzte, die sich im Bereich der Erstuntersuchung von Asylbewerbern engagieren bzw. sich in den Kommunen um die medizinische Weiterbetreuung der Flüchtlinge kümmern. Ein entsprechendes Rundschreiben der KV Hessen zu diesem Thema finden Sie hier.

NEU: Die ÄNGie-Job Börse

Informieren Sie sich über aktuelle medizinische Stellenangebote aus der Region oder geben Sie ganz einfach und bequem Ihre eigene Stellenanzeige auf. Das Angebot ist für Sie kostenlos!

Umfrage zu angebotenen Leistungen der Netz-Praxen

Die Geschäftsstelle erhebt Laufend im Auftrag des Runden Tischs der Haus- und Fachärzte  welche Leistungen (IGEL, Prävention/Vorsorge, Tauglichkeitsuntersuchungen, Belegbetten, etc.) von den Mitgliedspraxen angeboten werden. Das Formular zur Fax-Abfrage können Sie hier herunterladen und uns ausgefüllt per E-Mail (info[at]aengie.net) zusenden.

Schauen Sie sich hier das Video zu unserer Gründungsveranstaltung an.