Aktuelles und Termine

ÄNGie-Spezial-Versicherungsangebot

Wie wir bei der Mitgliederversammlung berichten konnten, können wir über MLP für unsere Mitglieder ein Spezial-Angebot für eine Allgefahrenversicherung für die Arztpraxis anbieten, in der Inhaltsversicherung, BUVersicherung, Elektronikversicherung, Elektronik-BUVersicherung und optional ein Cyberschutz eingeschlossen sind. Dabei besteht eine Leistungs-Update-Garantie (Innovationsklausel), das heißt, dass sämtliche Versicherungsleistungen anderer Marktteilnehmer mindestens garantiert werden.

Die Versicherung ist im Marktvergleich extrem günstig und enthält einen exklusiven Rabatt für Mitglieder des ÄNGie e.V.!
Weitere Informationen sowie das Antragsformular für ein individuelles Angebot finden Sie auf der ÄNGie-Webseite im internen Mitgliederbereich.

Mitgliederversammlung des ÄNGie e.V. 2018 und Vorstandswahlen


Die diesjährige Mitgliederversammlung des ÄNGie e.V. fand am 25. April 2018 im gng – Gesundheitsnetz Gießen statt.

Vor der Mitgliederversammlung hatte ÄNGie zu interessanten Vorträgen zum Thema „Praxisrecht Akut“ eingeladen. Alexander Gleim von MLP Gießen führte durch das Programm, Mark Warner von TPC aus Hamburg referierte über das Betriebsrentenstärkungsgesetz und Mark Peters von Praxismanagement Bublitz-Peters aus Heidelberg informierte über die Änderungen, die die neue Datenschutzverordnung mit sich bringt. (Zusammenfassungen beider Vorträge werden in den nächsten Tagen in den internen Mitgliederbereich auf der ÄNGie-Webseite eingestellt.)

Nach dem Jahresbericht 2017 und der Entlastung des Vorstandes standen die Vorstandswahlen an: Dr. med. Michael Diepolder, FA für Orthopädie aus Gießen, kandidierte als 1. Vorsitzender, Thomas Heckrodt, FA für Innere Medizin aus Niederkleen, als stellvertretender Vorsitzender, Dr. Cornelia Marck, FÄ für Allgemeinmedizin und Diabetologin aus Pohlheim, als Schatzmeisterin sowie Dr. Jörg Triphan, FA für Innere Medizin aus Pohlheim-Grüningen, als Schriftführer. Der Vorstand wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt.

Anschließend wurden die Pläne des Vereins für das nächste Jahr vorgestellt, unter anderem eine netzinterne Patientenzufriedenheitsanalyse.

Das Protokoll der Mitgliederversammlung sowie der Kassenbericht wird im internen Mitgliederbereich auf www.aengie.net eingestellt, ÄNGie-Mitglieder können sich dort detaillierter informieren. (Das Passwort kann, falls nicht mehr zur Hand, gerne auf der Geschäftsstelle angefordert werden.)

Falls Sie Fragen oder Wünsche zur Netzarbeit und/oder für Fortbildungen haben, senden Sie diese bitte an p.porto@aengie.net oder info@aengie.net. Wir nehmen Ihre Anregungen gerne auf!

ÄNGie-Geschäftsstelle

Die Geschäftsräume von ÄNGie befinden sich in der Gartenstr. 18, 35390 Gießen, in der Frauenarztpraxis von Dr. Christof Schütz und Claudia Bernhold.

Sie erreichen uns über die Mobilnummer 0176 618 33 583 oder über p.porto[at]aengie.net oder info[at]aengie.net.

Es besteht auch die Möglichkeit, uns ein Fax zu übermitteln. Unsere Fax-Nr. lautet 032223945540.

 

Netzbroschüre

Hier können Sie unsere aktuelle Netzbroschüre herunterladen.

Leistungserbringerstatus für qualifizierte Praxis- bzw. Ärztenetze

ÄNGie unterstützt den Vorstoß der Interessensgemeinschaft „Leistungserbringerstatus für Ärztenetze“. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass qualifizierte Ärztenetze den Status von Leistungserbringern erhalten, um regionale Versorgungslücken weiterhin schließen zu können.

Dazu bedarf es aus der Sicht der Initiative, der sich derzeit 75 Ärztenetze und weitere Unterstützer (darunter sogar eine KV) angeschlossen haben, der Möglichkeit, dass nach §87b Sozialgesetzbuch (SGB V) anerkannte Praxisnetze einen Leistungserbringerstatus erhalten, der es ihnen ermöglicht, beispielsweise Ärzte einzustellen.

Modellprojekte haben sich hervorragend bewährt, sind aber aufgrund der bisherigen Gesetzeslandschaft nicht übertragbar. Das Pflegeheimmodell Lingen beispielsweise basiert auf einer Ausnahmeregelung. Dort haben Ärztenetz und örtliche Pflegeheime entschieden, dass das Praxisnetz Genial eG einen Arzt bzw. eine Ärztin einstellt. Diese(r) besucht alle Bewohner des Heimes im Auftrag und Austausch mit dem jeweiligen Hausarzt bzw. der Hausärztin.

Die Interessensgemeinschaft hat eine Broschüre zum Thema „Gesundheit gemeinsam verantworten. Versorgung gemeinsam gestalten“ gedruckt und an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses sowie die Sozialministerien der Länder versandt, in der sie ihre Forderungen darstellt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Initiative (http://www.leistungserbringerstatus.de/).

Netze brauchen Leistungserbringerstatus

Berlin, 25. April 2017 – Gut fünf Monate vor der Bundestagswahl hat die Agentur Deutscher Arztnetze (ADA) ihre Kernforderungen an die Politik vorgelegt. Anerkannte Netze sollen den Status von Leistungserbringern erhalten, um regionale Versorgungsprobleme besser beheben zu können. Zudem wird eine bundesweit einheitliche Netzförderung angemahnt.

„Regionale integrierte Versorgung ist – insbesondere mit Blick auf die demografische Entwicklung – die Gesundheitsversorgung von morgen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Netzagentur, Dr. Veit Wambach. Zwar sei das Gesundheitssystem in Deutschland ohne Frage hervorragend, die Versorgungslandschaft sei hingegen extrem heterogen. Sowohl bei den Häufigkeiten bestimmter Erkrankungen als auch bei den Sterblichkeitsraten lassen sich große regionale Unterschiede beobachten. „In Hamburg beispielsweise besteht zwischen verschiedenen Stadtteilen eine Differenz von bis zu zehn Jahren bei der Lebenserwartung. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, stellt Wambach fest. Hier würden Praxisnetze und Gesundheitsverbünde ansetzen, da sie die lokale Situation am besten kennen und nahe an den Menschen seien.

Bereits heute gibt es viele hoch entwickelte Arztnetze, die in ihren Regionen wirkungsvoll vorführen, wie durch Vernetzung von Ärzten und anderen Leistungserbringern die Gesundheitsversorgung vor Ort verbessert werden kann. „Damit dies auch in Zukunft gewährleistet werden kann, tritt die Agentur deutscher Arztnetze für eine weitere Stärkung der Netze ein, damit diese in die Lage versetzt werden, das Versorgungsgeschehen vor Ort weiterhin nachhaltig und qualitativ hochwertig gestalten zu können“, betont Wambach.

Netze brauchen Leistungserbringerstatus
Um die regionale Versorgung mitgestalten zu können, bedarf es aus Sicht der Agentur deutscher Arztnetze der Möglichkeit, dass Arztnetze – neben Krankenhäusern, Medizinischen Versorgungszentren und Kommunen – Arztsitze aufkaufen können. Dafür sollten nach §87b Sozialgesetzbuch (SGB V) anerkannte Praxisnetze einen Leistungserbringerstatus erhalten, der es ihnen ermöglicht, beispielsweise Ärzte einzustellen. „Einzelne Ärztenetze setzen bereits sehr erfolgreich Projekte mit angestellten Ärzten um – aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen basieren diese Projekte jedoch auf individuellen Einzelabsprachen. Hier bedarf es einer umfassenden Regelung“, so Wambach.

Förderpraxis sollte vereinheitlicht werden
Darüber hinaus müsse der gesetzliche Auftrag der im SGB V initiierten Förderung von Netzen durch die regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen gesetzlich präzisiert werden. Wambach: „Leider gehen die Kassenärztlichen Vereinigungen hier nicht gleich vor. Während einige dieses Thema sehr ernst nehmen, verhindern andere eine substantielle Förderung, was dazu führt, dass Netze nicht über die nötigen Mittel verfügen, um innovative Projekte voranzutreiben. Eine gesetzliche Präzisierung ist deshalb unumgänglich.“

Weiterhin müssten anerkannte Praxisnetze die Möglichkeit erhalten, regionale Versorgungsaufträge zu übernehmen, um bestehende Defizite und Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung auszugleichen. „Dies wäre beispielsweise über die Beleihung eines regionalen Versorgungsauftrages durch die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung umsetzbar“, so Wambach. Der Ordnungsrahmen der Selbstverwaltung durch die KVen bleibe dabei erhalten.

Schließlich befasst sich das Papier mit den Themen Digitalisierung und interprofessionelle Kooperation. „Die Digitalisierung bringt viele Herausforderungen mit sich, beinhaltet aber auch enorme Chancen. Sie stellt damit neue Anforderungen an den Arzt und das Selbstverständnis des Arztberufes und verändert die Möglichkeiten und Anforderungen aller beteiligten Professionen sowie der interdisziplinären Zusammenarbeit. Diesen Wandel wollen wir unterstützend begleiten“, so Wambach abschließend.

Das Grundsatzprogramm der Agentur deutscher Arztnetze finden Sie unter www.deutsche-aerztenetze.de.